szmmctag

  • Schlimm genug, dass ihr durch eure Fehler ...

    ... und Fehleinschätzungen was meine Person betrifft völlig daneben liegt und damit ganze Hundertschaften an Personal und hunderttausende an Euros verbratet; schlimm genug, dass ihr durch eure rücksichtslose Rekrutierung von Helfern jede auch nur annähernd natürliche Kommunikation verderbt ... usw.
    Und wenn ihr glaubt, ich müsste mich nun euren Überwachungsmaßnahmen auch noch in einer Weise beugen, die euch bequemer erscheint und denkt, durch rüde Primitivitäten ließe ich mich in meinen Arbeitszeiten korrigieren, dann wisst: ihr habt damit bereits wieder einmal meine Kündigung provoziert und ebenso, dass ich kurz davor stehe die Behausung schlicht und einfach regellos aufzugeben; ihr dürft euch dann darin trainieren mich kreuz und quer durch den Kontinent zu verfolgen bzw. euch wohl auch mal wieder mit meiner Liquidierung zu befassen.
    Um auch dies einmal klar zu stellen - wir haben nie eine Übereinkunft getroffen, ich habe nie auch nur einen Cent von euch genommen, geschweige denn die vielen Angebote vom 'Fleisch- und Geldmarkt' genutzt; ihr habt keinerlei Recht an mir und ... ihr versündigt Euch an den Grundfesten des Menschseins.

  • Als er Siebzig war und war gebrechlich

    Drängte es den Lehrer doch nach Ruh
    Denn die Güte war im Lande wieder einmal schwächlich
    Und die Bosheit nahm an Kräften wieder einmal zu.
    Und er gürtete die Schuh.
    ...

    Zitiert aus: „Legende von der Entstehung des Buches Tao Te King
    auf dem Weg des Laotse in die Emigration“
    von Bertolt Brecht

  • Neurosience, Meditation, Lernen

    Ja ... ein freundliches 'Hallo' mal wieder ... verbunden mit dem vielleicht entspannenden Hinweis, dass ich noch nicht vom Holze hängend schreibe ... vermutlich wird sich einem Gelegenheitsleser aber sowieso nicht die Dramatik die hinter den letzten Text-Beiträgen stand erschlossen haben. Abstand dazu finden wieder sei nun angesagt ...
    Als Meditierender, Lernender und Benutzer einer Mindmachine interessierten mich aktuell zwei Neurosience Artikel, in denen es um die Funktion der Alpha-Wellen im Gehirn geht. Also jene EEG-Wellen die mittlerweile schon so etwa volkstümlich für das entspannte 'Hier und Jetzt' stehen. Kurz zusammengefasst sagt der erste Forschungsbericht, dass in der Objekt-Meditation - etwa die Konzentration auf die Empfindungen in einer Hand, die Amplitude der lokalen Alphawellen im primären Somatosensorischen Cortex absinkt und dass beim Wechsel des Fokus auf ein anderes Objekt dieses Absinken wieder rückläufig ist; also der Aufmerksamkeitsfokus auf ein Objekt senkt die korrelierende Alpha-Amplitude. Personen die in Meditationstechnik geschult sind zeigen hier schnellere und größere Amplitudenwechsel; interessant auch ist ihr stärker ausgeprägtes Vermögen Schmerzen durch Aufmerksamkeitsverschiebung auszublenden.
    Der zweite Artikel betrachtet das Phänomen aus der Perspektive des passiven Lernens und stellt fest, dass bei manchen Personen dieser Amplitudenwechsel nicht recht funktioniert und dass ausgeprägte Alphaaktivität ein Indikator für Lernbereitschaft ist und 'gutes Lernen' sich im EEG als starker Amplitudenabfall darstellt.
    Neural Basis for Benefits of Meditation
    Why Some People Don't Learn Well: EEG Shows Insufficient Processing of Information to Be Learned
    Warum es schlechte Lerner gibt

    Nachtrag zum Themenkomplex:
    Ob ein Sinneseindruck in der Lage ist die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen hängt von seiner Stärke ab. Nach einigen Modellen konkurrieren verschiedene Eindrücke miteinander und nur der stärkste beeinflusst unser Verhalten. Mittels passiver visueller Stimulation kann abhängig von der Frequenz ein Stimulus geschwächt oder gestärkt und damit der Prozess der Aufmerksamkeit verändern werden. Hohe oder niedrige Stimulations-Frequenzen stärken oder schwächen die Verbindungen zwischen Zellen. Visuelle Wahrnehmung wird durch langsame visuelle Stimulation geschwächt und durch schnellere Stimulation verbessert - so meine Verkürzung der Aussage des nachfolgend verlinkten Artikels. Dazu stellt sich mir die Frage inwieweit diese Forschungsbefunde im Alltag auf Relevanz stoßen – z.B. in Hinsicht auf visuelle Stimulation durch Fernsehen oder eben eine Mindmachine.
    Learning Through Mere Exposure: Improving Visual Perception and Attention Without Training

  • Geist und Welt ... eine Standortbestimmung ... in Arbeit

    Sankt Maximus der Bekenner interpretiert die beiden Bäume des Paradieses, den Baum des Lebens und den Baum der Erkenntnis von Gut und Böse so, dass er im ersteren die Seele mit der Fähigkeit zu Intelligenz, Unterscheidungsvermögen und Weisheit erkennt und im zweiten die Unterscheidungskraft des Körpers, der Physis des Menschen, zwischen Lust und Unlust. Ersterer ist ewig, letzterer vergänglich. Ersterer ist gottgleich omnipotent, letzterer dumpf und eingeschränkt auf die Erfahrungen der Sinne mit ihren Ergebnissen von Lust und Unlust. Freuds Lustprinzip kann man hier assoziieren.
    Maximus lebte in einer Zeit, da man als geistig gebildet und mit fortgeschrittener Intellektualität sich in christlichen Glaubensfragen mit Leib und Seele stritt; zum Beispiel über die Qualitäten des göttlichen Geistes, die Inkarnation dieses Geistes im Fleisch, wie sie Jesus als Gottes Sohn gelebt und gelitten und gestorben ist;
    zum Beispiel darum auch, ob diese Inkarnation nur wie ein Kleidungsstück angezogen war oder wirklich im Fleische stattfand ...
    na ja , heute ziemlich unverständlich, und schwer nach zu vollziehen; es wurden damals auch viele kirchliche Machtpositionen mit solchen Fragen verknüpft. Maximos wurde für seine Parteinahmen ins Martyrium geschickt, man hat ihm die Zunge herausgeschnitten und die Schreibhand abgehackt und ihn in ein fernes Exil verbannt - nur um ihn nach seinem Tode, kurze Zeit später, wieder zu rechtfertigen und für heilig zu erklären.
    Das ist im Geistesleben so die äußerste Beglaubigung, wenn jemand für seine Ideale, Glaubensansichten und Werke sterben 'darf'.
    Oder preziser, im Zeitalter der Selbstmord-Attentäter eine nicht unwichtige Unterscheidung für den Christen - 'von fremder Hand getötet wird'.
    Das ist in moderner Zeit nicht anders, im weiteren Sinne kann man an vielen Freiheitskämpfern und der Art wie sie aus dem Leben geschieden wurden, sehen, dass hier nicht nur an einen Martin Luther King erinnert werden kann.
    Ja, Baum des Lebens, Baum der Erkenntnis von Gut und Böse. Geisteswelt und Sinnenwelt. Wie der Körper seine Bedürfnisse hat, so auch der Geist ... ohne ihn zu nähren verkümmert er und dann bleibt eben nur das Studium der Einkaufsprospekte um die Welt der Sinnenlüste zu befriedigen. Der Widersacher des Geisteslebens verspricht darin ja heute die ganze Welt.
    Geistige Nahrung erst, geistige Betätigung erst, weckt die höheren Funktionalitäten der Seele und ihr Unterscheidungsvermögen für den rechten Weg. Religion kann man also ganz kurz auf den Nenner bringen, sie sei eine jahrtausende alte Schule zur Erweckung und Förderung des Geistigen Lebens.
    Zur Erweiterung dieser Perspektive kann man anfügen, dass viele Staats- und Wirtschaftsformen in ähnlicher, fast wie glaubensweltlicher Weise predigen, dem Menschen mit ihren Strukturen am meisten zu nützen und für ihr Vorankommen zu sorgen am besten in der Lage seinen; jedoch ihre Ziele sind andere und meist auch begrenztere, hier geht es um Macht und Reichtümer und wirtschaftliche Versorgung. Das geistige Leben aber bedeutet mehr und will mehr.
    Wobei ein Spezifikum des christlichen Geisteslebens eben das ist, auf Seiten der Schwachen und Unterdrückten und Versklavten zu stehen und ihr Los mit zu leiden und zu bessern. Dass solches nicht immer einfach ist und auch oft von weltlichen Mächten missbraucht und hintergangen wird, weiß der desillusionierte Mensch heute; hat er doch immerzu auch in viele Abgründe zu blicken.

  • Gammelfleisch, Discounterfleisch …

    … Luxusfleisch, Biofleisch … Fleisch ist Fleisch und Geist ist Geist … in der orientierenden Fakultät universeller Moralgesetze relativ homogen geborgen … ansonsten … besser … so etwa in der Haltung von Demut … und … dumm oder gescheit gelaufen oder … erinnern wir uns der Hand … der, die nicht von dieser Welt ist … reich sie uns.

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