szmmctag

  • Tisch am offenen Fenster ...

    … in einem der Aufenthaltsräume des Campingplatzes … zitronengelbes Wachstischtuch … hochfrequenter Gastverkehr zur Eistheke … der willkommene wohltemperierte Sommer-Sonnen-Urlaubstag für die meisten … eine Pause vom täglichen Woanders für mich … die erste seit Mitte März und Manilva … und von der erschöpfenden Wohnungsräumung … immerhin, auch die Zeltplatzmiete ist für das Jobcenter der Posten 'angemessene Kosten der Unterkunft' … erstattet im Tagessatz des Obdachlosen … jedoch für eine Spanne Zeit nur …
    Mein Bedürfnis belastende Erfahrungen aufzuarbeiten ist enorm; während einer dreimonatigen Winterpause in Sabinillas/Manilva an der spanischen Costa del Sol schrieb ich mir so motiviert zweihundert Seiten vom Leibe; … ich hatte eine alleinstehende Apartmentruine gefunden, in der noch ein Raum, es war das ziemlich zerstörte Badezimmer, benutzbar war, d.h., es hatte ein dichtes Dach und eine Fensterfront und zwei Türen, wovon die eine auf eine idyllische Terrasse führte; … umgeben vom Wildwuchs saß ich da regelmäßig in der windgeschützten Ecke auf einer umgekippten Kommode und verfasste … mich … auf Englisch … 'auf Englisch?' so wird man vielleicht fragen ... Ja, denn ich schrieb in der Hoffnung auf Veröffentlichung und die erschien mir im deutschen Sprachraum als wahrscheinlich sehr schwierig wenn nicht aussichtslos und … ich fand, mich auf Englisch zu artikulieren war eine Technik Abstand zu finden von den vielen schlimmen Erlebnissen die mir in den letzten Jahren in Deutschland widerfahren waren. Die zweihundert Seiten 'draft version' warten nun darauf von einem englischen 'Dragon' in gültigere Formen gebracht zu werden … hier nun ein wenig Aufarbeitung für Deutschland … dass für mich nun durchwegs ein Trauerband trägt.
    So ist die Frage, ob ein Staat, der sich mit einem Korsett aus Gesetzlosen in Form hält, noch ein Rechtsstaat genannt werden kann, für mich eindeutig beantwortet. Seit ein paar Jahren fallen mir immer wieder Einblicke in das Handeln von Personen zu die zweifelsfrei einer oder mehreren Inlandsgeheimdiensten angehören oder solchen Personen dienstbar sind. Vielleicht bin ich der Träger einer besonderen Hellsichtigkeit, wahrscheinlich ist aber das Handeln dieser Leute so unbedacht, unvorsichtig und unsensibel dass, wer einmal darüber gestolpert ist, es für immer sofort wiedererkennt und seine Einsichten daran über die Zeit zwangsläufig mehrt.
    Ich wurde über ein soziales Medium im Internet von solcherart Dienstbeflissenen kontaktiert; für lange Zeit ohne über ihre Motive und Absichten zu ahnen; ich wurde von Geheimdienstlern und von Leuten die schon von ihnen rekrutiert waren 'geführt'; das heißt, ich wurde ausgeforscht und auf meine Schwächen abgeklopft; man hat versucht mich auf alle möglichen und auch mit den widerlichsten Angeboten zu kompromittieren und wahrscheinlich auch zu radikalisieren; man hat meine Textproduktion im Blog durch penetrante Lobhudeleien, ich taufte sie einmal als 'Schleppnetze der Verblendung', begleitet. Als ich zu diesen Bemühungen um mich und mein Cyberleben erwachte kündigte ich diese sogenannten Blog-Freundschaften.
    Als nächstes wurde ich darauf aufmerksam, dass meine noch verbliebenen Kontakte nun von einem plötzlich defekten Anrufbeantworter und besonderen, auch sehr aufdringlichen neuen Beziehungen in der realen Welt berichteten; ich war entsetzt über die Vermutung, dass diese Realwelt-Annäherungen von Geheimdienstlern erfolgten in dem Bemühen mich nun über meine 'Freunde' in die Zange zu nehmen … und ich erkannte, dass auch in dem englischen Zweig dieser Plattform eine mir interessante Person merkwürdig sorglos süffisant 'geführt' wurde; Anzeichen also, dass auch da das Cyberleben vieler Menschen 'angezapft' und missbraucht wurde.
    Ich bin nicht zum ersten Mal ohne Adresse unterwegs und ich habe auch schon im Obdachlosen Milieu gearbeitet … die Kontakte die sich hier ergeben sind nicht selten von besonderer Art. Eine Form der kommunikativen Nötigung die ich dort kennenlernte, bestand darin, dass einige Leute versuchten mit ihren Straftaten Eindruck und Druck auf ihr Gegenüber zu erzeugen; so erzählte mir einmal ein älterer Herr er sei in seinem früheren Leben ein Killer gewesen … und ja, jetzt sei er auch schwer Alkoholkrank und brauche sein Bier und seine 'Zündkerzen' … ob ich ihm nicht fünf Euro bis zum Monatsende, es sind ja ein paar Tage nur, leihen könnte.
    Diese Form der Nötigung begegnete mir auch im Netz; ein Cyber-Kontakt, dessen linkslastige Textproduktion mir schon länger etwas wirr erschienen war und der es liebte von sich Fotos mit nackten Kleinkindern zu zeigen, er schrieb, es sei seine Tochter, … dieser Kontakt suggerierte mir eines Tages er arbeite für den Thüringer Verfassungsschutz. Nun ja, das war schon eine Besonderheit, sich in diesem Lichte darzustellen; eine weitere mir ziemlich verrückt erscheinende Selbstproduktion gelang ihm dann damit, dass er sich eines Tages auf einem Foto lässig an ein steinernes Grabkreuz gelehnt präsentierte und in einem wiederum recht absurd klingenden Text davon sprach, er 'mache jetzt in Sterbehilfe'. Wirre linkslastige Texte, Pädophilie-Assoziationen … und nun Sterbehilfe … ? 'Das klingt doch alles sehr Absurd' dachte ich damals. … Das Bewusstsein scheint in Zeitfenstern zu organisieren und zu assoziieren … in einer meiner 'Zeitfenster' fand sich der Inhalt 'Thüringer Verfassungsschutz, Sterbehelfer, Auffindung zweier Suiziddenten unter merkwürdigen Umständen in Thüringen, … abgeschlossen wurde dieser Zeitfenster-Inhalt von seiner Präsentation eines Fotos, in dem eine Pistole auf mich gerichtet war … und dass den Untertitel führte … du hast keine Chance!' Na ja, ich habe vermutlich, es ist nicht geklärt, einen sächsischen leiblichen Vater … die Sachsen sind berühmt für ihren Freiheitsdrang … ein Geschichtsbild hierzu ist dieses: als einmal eine Gruppe Sachsen in Rom als Gladiatoren gegeneinander kämpfen sollte, brachten sie sich vorher selber um … das soll heißen, auf dieser Ebenen, auf der Ebene von Zwang und Nötigung, war und ist mit mir nicht zu rechnen; deshalb hier diese Anrechnung in meiner Schrift nun ... endlich.

  • Zynismus ... oder?

    Eine Organisation, zu deren Alltagsgeschäften die Radikalisierung von Menschen hin zu terroristischen Aktionen gehört; … deren primäre Arbeitsweise darin besteht, ihnen Hörige als Intimpartner an die Seite von Personen zu binden, die ausgeforscht, überwacht oder heimlich geführt werden sollen; … eine Organisation, die sich nicht scheut, unbedarfte Nachbarn ihrer Zielperson mit Überwachungsaufgaben zu betrauen; eine Organisation, die sich nicht scheut, ihr Handeln an resistenten 'Objekten' hinter der Symptomatik der paranoiden Schizophrenie zu verbergen und damit ihre Opfer in die Landeskrankenhäuser zu treiben versucht; … eine Organisation, die sich in einer Weise an mir 'festgebissen' hat, dass sie die Mittel alloziert, mich seit 1 ½ Jahren durch Deutschland, Frankreich, Spanien, Portugal und Italien zu verfolgen; … während ich mit Fahrrad und Schlafsack unterwegs bin und überwiegend vom passivem Betteln lebe, pflegen meine Bewacher einen anspruchsvolleren Lebensstil; … nach einer Überschlagsrechnung haben allein ihre bis zu 10 Autos und Caravans in dieser Zeit zwischen 30 000 und 100 000 Litern Treibstoff in CO2 und Stickoxyde verwandelt; … als 'hochgefährlich' deklariert wurde meine Person zum Testfall ihrer Zusammenarbeit mit europäischen Kollegen und Institutionen.
    Natürlich, während 1 ½ Jahren schaut das Opfer nicht mehr wie gebannt auf die Schlange; wiewohl es nicht meine Wunschtätigkeit ist, in solcher Weise durch Europa zu 'reisen', so haben mich diese besonderen Randbedingungen doch auch angespornt und auch Schönes erleben lassen.
    Seit diesem Jahr bin ich mit einem Motto-T-Shirt unterwegs; der Text darauf lautet:
    Epiphanius' Weltwandel in Obdachlosigkeit … gegen den Missbrauch, den Terror und das Gift an allem Intim-, Privat-, Sozial- und Cyberleben … der Politik, den Medien und dem Recht … von den Verfassungsschutzen und von anderen … Interviews, Vorträge und Lesungen auf Einladung.
    Es ergeben sich mit dieser PR immer wieder Gespräche mit Passanten in denen ich über mein Schicksal und die Erkenntnisse daraus berichten kann.
    Ich habe es auch gewagt zu meinem letzten Wohnort zurückzukehren; ich kam gerade rechtzeitig um die Zwangsvollstreckung der Wohnungsräumung abzuwenden, ich durfte es noch selber tun; so habe ich ein wenig Ausrüstung retten können, und natürlich, das schmerzlich vermisste Arbeitsgerät.
    Ja, es gab/gibt auch immer wieder Versuche mich zu kompromittieren, zu kaufen und mit jemandem zu 'verbandeln' … jedoch, mein Reichtum, meine Immunität, ist von einer Art die sie nicht kennen.

  • Schlimm genug, dass ihr durch eure Fehler ...

    ... und Fehleinschätzungen was meine Person betrifft völlig daneben liegt und damit ganze Hundertschaften an Personal und hunderttausende an Euros verbratet; schlimm genug, dass ihr durch eure rücksichtslose Rekrutierung von Helfern jede auch nur annähernd natürliche Kommunikation verderbt ... usw.
    Und wenn ihr glaubt, ich müsste mich nun euren Überwachungsmaßnahmen auch noch in einer Weise beugen, die euch bequemer erscheint und denkt, durch rüde Primitivitäten ließe ich mich in meinen Arbeitszeiten korrigieren, dann wisst: ihr habt damit bereits wieder einmal meine Kündigung provoziert und ebenso, dass ich kurz davor stehe die Behausung schlicht und einfach regellos aufzugeben; ihr dürft euch dann darin trainieren mich kreuz und quer durch den Kontinent zu verfolgen bzw. euch wohl auch mal wieder mit meiner Liquidierung zu befassen.
    Um auch dies einmal klar zu stellen - wir haben nie eine Übereinkunft getroffen, ich habe nie auch nur einen Cent von euch genommen, geschweige denn die vielen Angebote vom 'Fleisch- und Geldmarkt' genutzt; ihr habt keinerlei Recht an mir und ... ihr versündigt Euch an den Grundfesten des Menschseins.

  • Als er Siebzig war und war gebrechlich

    Drängte es den Lehrer doch nach Ruh
    Denn die Güte war im Lande wieder einmal schwächlich
    Und die Bosheit nahm an Kräften wieder einmal zu.
    Und er gürtete die Schuh.
    ...

    Zitiert aus: „Legende von der Entstehung des Buches Tao Te King
    auf dem Weg des Laotse in die Emigration“
    von Bertolt Brecht

  • Neurosience, Meditation, Lernen

    Ja ... ein freundliches 'Hallo' mal wieder ... verbunden mit dem vielleicht entspannenden Hinweis, dass ich noch nicht vom Holze hängend schreibe ... vermutlich wird sich einem Gelegenheitsleser aber sowieso nicht die Dramatik die hinter den letzten Text-Beiträgen stand erschlossen haben. Abstand dazu finden wieder sei nun angesagt ...
    Als Meditierender, Lernender und Benutzer einer Mindmachine interessierten mich aktuell zwei Neurosience Artikel, in denen es um die Funktion der Alpha-Wellen im Gehirn geht. Also jene EEG-Wellen die mittlerweile schon so etwa volkstümlich für das entspannte 'Hier und Jetzt' stehen. Kurz zusammengefasst sagt der erste Forschungsbericht, dass in der Objekt-Meditation - etwa die Konzentration auf die Empfindungen in einer Hand, die Amplitude der lokalen Alphawellen im primären Somatosensorischen Cortex absinkt und dass beim Wechsel des Fokus auf ein anderes Objekt dieses Absinken wieder rückläufig ist; also der Aufmerksamkeitsfokus auf ein Objekt senkt die korrelierende Alpha-Amplitude. Personen die in Meditationstechnik geschult sind zeigen hier schnellere und größere Amplitudenwechsel; interessant auch ist ihr stärker ausgeprägtes Vermögen Schmerzen durch Aufmerksamkeitsverschiebung auszublenden.
    Der zweite Artikel betrachtet das Phänomen aus der Perspektive des passiven Lernens und stellt fest, dass bei manchen Personen dieser Amplitudenwechsel nicht recht funktioniert und dass ausgeprägte Alphaaktivität ein Indikator für Lernbereitschaft ist und 'gutes Lernen' sich im EEG als starker Amplitudenabfall darstellt.
    Neural Basis for Benefits of Meditation
    Why Some People Don't Learn Well: EEG Shows Insufficient Processing of Information to Be Learned
    Warum es schlechte Lerner gibt

    Nachtrag zum Themenkomplex:
    Ob ein Sinneseindruck in der Lage ist die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen hängt von seiner Stärke ab. Nach einigen Modellen konkurrieren verschiedene Eindrücke miteinander und nur der stärkste beeinflusst unser Verhalten. Mittels passiver visueller Stimulation kann abhängig von der Frequenz ein Stimulus geschwächt oder gestärkt und damit der Prozess der Aufmerksamkeit verändern werden. Hohe oder niedrige Stimulations-Frequenzen stärken oder schwächen die Verbindungen zwischen Zellen. Visuelle Wahrnehmung wird durch langsame visuelle Stimulation geschwächt und durch schnellere Stimulation verbessert - so meine Verkürzung der Aussage des nachfolgend verlinkten Artikels. Dazu stellt sich mir die Frage inwieweit diese Forschungsbefunde im Alltag auf Relevanz stoßen – z.B. in Hinsicht auf visuelle Stimulation durch Fernsehen oder eben eine Mindmachine.
    Learning Through Mere Exposure: Improving Visual Perception and Attention Without Training

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