szmmctag

  • Oh ja, schaut nur ... V 0.9

    Oder - was sie über die Arbeitsweisen Deutscher Geheimdienste wissen sollten!

    Mitte des Jahres 2014 sah ich in einem Wartebereich ein Spiegel-Magazin liegen; die Titelgeschichte war mit fetten Buchstaben so herausgestellt: 'Dein Nachbar die NSA'.

    Ich fand dies Formulierung merkwürdig und vermutete dass hier absichtlich ein Akzent in die falsche Richtung weisen sollte. Diese Titelüberschrift erkannte ich einmal mehr als subtiles Beispiel von Desinformation und damit als einen Missbrauch der Medienmacht, die hier, anstatt ihren Ansprüchen an Aufklärung und Wahrheitsverpflichtung zu genügen, eine unterschwellig tendenziöse Schuldzuweisung verbreitete.

    Wer in jenen Wochen die Radio-Nachrichten verfolgt hat wurde vielleicht darauf aufmerksam, dass es darin weitere Neuigkeiten zu den deutschen Geheimdiensten gab, die als eine Veröffentlichung des Spiegel-Magazins zitiert wurden. Ich erinnere an die Meldung, dass der BND die Türkei seit Jahren ausspioniert und des weiteren, dass nun auch Albanien in seinem Aufgabenheft steht.

    Diese Umstände wiesen mich darauf hin, dass hier nun wieder einmal das Nachrichtenmagazin 'Der Spiegel' zu einem Verlautbarungsorgan deutscher Geheimdienste geworden war und daraus ist die eingangs erwähnte irre leitende Suggestion, der NSA und nicht der viel wahrscheinlichere Verfassungsschutz schnüffle als Nachbar heimlich unsere Gesinnung, unser Privatleben, unsere Schwächen und Geheimnisse aus, als plausibel motiviert deduzierbar.

    Diese Art der Ausforschung durch den VS war in den letzten Jahren an mindestens drei verschiedenen Wohnorten gegen mich selbst gerichtet feststellbar.

    In all diesen Fällen waren Nachbarn vom Verfassungsschutz dazu gedungen per Richtantenne die Abstrahlungen meines Computer-Monitors mit ihrem Gerät zu synchronisieren und so meine Tätigkeiten darauf zu verfolgen.

    An meinem letzten Wohnort waren damit zwei Personen betraut; einmal eine junge Frau, die sich neu zu einem Nachbarn in der Wohnung zu meiner linken assoziiert hatte und zum andern eine Bewohnerin unter mir. Beide Parteien hatten mir auch angeboten ihren Internetzugang über WLAN mit zu benutzen, was ich jedoch abgewiesen hatte.

    Ich betrieb zwei Netbooks und mein Arbeitspensum verteilte sich regelmäßig über den ganzen Tag.

    Ein mitternächtlicher Anschlag auf die Mobilfunkversorgung um das Zielgebiet Schwerin Anfang des Jahres 2013 bei der Berliner Zentrale sollte vermutlich sicherstellen, dass man meine Netz-Veröffentlichungen gegebenenfalls auf diesem Wege stoppen könne.

    Ich war dahinter gekommen, dass ich über meine Blog-Kommentar-Funktion seit Jahren von VS-Leuten ausgehorcht und 'geführt' wurde und dass es in diesem sozialen Netzwerk 'Honigtöpfe' zur Allokation von Personen mit linkspolitischen Ansichten, Kapitalismuskritik, HARTZ IV Opposition und anderem gab; auch, dass darin eine Persona, die sich als nominierter Linkspartei-Kandidat für einen Stadtrat darstellte, als ein 'Trojanisches Pferd' des VS agierte; für diese Dienste wurden unter anderem auch ihre Schwächen für Drogen und Sex bedient; neue Kontakte wurden von diesem 'Trojaner' umgehend um ihre Telefonnummern gebeten.

    Auch war mir unzweifelhaft klar, dass eine weitere Blog-Persona bzw. ihr Avatar, der sich mit hunderten von so genannten Blog-Freundschaften ausgestattet hatte, diejenigen rekrutierte und anleitete, die den Kontakt zu mir halten sollten.

    Die Kommunikation eines Beauftragten bezüglich seiner Entlohnung verlief sogar öffentlich einsehbar über die Kommentar-Funktion. Von dieser Leitungsstelle wurde auch ein verdeckt unterbreitetes Arbeitsangebot an mich gerichtet; es beinhaltete Recherchen in Vereinssatzungen in den Neuen Bundesländern. Nach der Wiedervereinigung wurde angeblich vielfach kommunaler Grund- und Immobilienbesitz an Vereine übertragen, der sich nach Auflösung dieser Körperschaften dann in Privatbesitz wieder fand. Auf dieses verdeckt hingewiesene Job-Angebot war ich nicht eingegangen.

    Wenn in der jüngeren Berichterstattung immer wieder von einer Blockadehaltung der Bundesregierung gegenüber den Aufklärungsbemühungen des NSA-Untersuchungsausschusses die Rede ist, so evoziert dies einmal mehr den Verdacht, dass dieser NSA-Skandal in Wahrheit nur die öffentliche Aufmerksamkeit von einer anderen, mit ganz ähnlichem Kürzel verbundenen, akuten Problematik ablenken sollte.

    Es gab natürlich weitere Nachrichten zu den skandalösen Aktivitäten des Thüringer Verfassungsschutzes die um den Abschlussbericht des NSU-Untersuchungsausschusses kreisten und nicht als Zitation des Spiegel galten. Dieser Abschlussbericht wurde im Übrigen in zumindest einem Medium zum Anlass genommen eine Version der in vielen Details weiter fraglichen Vorgänge als endgültige Wahrheit zu deklarieren.

    Ich glaube nach wie vor nicht an einen Selbstmord der als Täter herausgestellten Personen sondern halte eine andere Sicht auf die Vorgänge für viel eher plausibel; in dieser waren die beiden nun einer Stellungsnahme enthobenen Vorverurteilten nur die von ihre Lebensgefährtin geführten Statisten, an die von Seiten der tatsächlichen Täter stabsplanmäßig von langer Hand vorbereitet, die Indizien geheftet wurden.

    Die herausragende Stellung, welche die Frauen im Aufgabenbereich Überwachung, Ausforschung und heimliche Führung für den Verfassungsschutz einnehmen, deutet für mich sehr stark in diese Richtung.

    Allerdings, ob nun als später preiszugebendes Indiz oder zur tatsächlichen Tatausführung projektiert, sie wurden vom VS zum Training an der Waffe in die Schweiz geschickt und damit sicher auch motivisch instruiert und bekamen mit entsprechenden Suggestionen die Richtung gewiesen. Ich würde sagen, ihr neonazistisches Potential wurde von Seiten höherer politischer Interessen benutzt. Vermutlich wollte man die Türkischen Mitbewohner im Lande einschüchtern und disziplinieren bzw. sich für einige Vorkommnisse um Deutsche in der Türkei revanchieren.

    Die Ergebnisse des NSU-Untersuchungsausschusses lieferten zahlreiche Belege für Infiltration, Gründung und Führung neonazistischer Gruppierungen durch den VS.

    Die Kölner HoGeSa Demonstration von ende Oktober ist mir in diesem Licht ein weiterer Verdachtsfall dafür, dass das rechte Spektrum hier erneut vom VS instrumentalisiert wurde. Real-satirisch zugespitzt lässt sich so zu der provokanten Formulierung finden: 'HoGeSa, oder die neue Merkel'sche Revolutionsgarde'.

    Selbstverständlich ist eine Innen- wie Außenpolitik (Ukraine, Naher Osten), die sich heimlich mit gewalttätigen narzisstischen Strömungen verbindet jenseits aller Akzeptanz. Hier gibt es vermutlich einen enormen Aufarbeitungsbedarf.

    Dass Herr Schily sich zu Zeiten des NSU-Untersuchungsausschusses als der von 1998 bis 2005 zuständige Innenminister verantwortlich erklärte hilft wenig. Dass er allerdings bereits einen Tag nach dem Nagelbomben-Attentat vom 9. Juni 2004 in Köln erklärte, dass es dafür keinen terroristischen Hintergrund gäbe, ist schwer nachvollziehbar. Durch den NSU-Untersuchungsausschuss zeigte es sich aber bald, dass diese Ausblendungen eines rechtsradikalen terroristischen Hintergrundes von zahlreichen weiteren Verantwortlichen System zu haben schienen, das heiß, den Verdacht provozierten, in Wahrheit eine vorher abgesprochen Haltung gewesen zu sein.

    So können die Kürzel NSA und NSU, in der aktuellen Berichterstattung nebeneinander gestellt, auch einen Demarkierungs- und Verschleierung-Angriff auf das kollektive Bewusstsein deutscher Nachrichtenkonsumenten vermuten lassen; ein wenig Sensibilität für das 'Lesen zwischen den Zeilen und Meldungen' vorausgesetzt.

    Als ein weiteres Indiz für die heimliche Einflussnahme der VS'e auf die Medien, will ich hier das in seiner Singularität geradezu heroische Tun der Autoren eines Mecklenburg-Vorpommerschen Anzeigenblattes erwähnen; in ihrem Editorial verwunderte mich Anfang 2013 die Beschwerde, dass man in der Redaktion des Blattes so oft genötigt werde Artikel des Verfassungsschutzes in ihre Ausgabe aufzunehmen.

    Es komplettiert den Eindruck einer paranoiden Schizophrenie wenn ich dazu ergänze, dass solche Texte aus der Feder des VS auch aus anderen Medien offensichtlich immer wieder auf meine persönliche Situation abzielten. Waren diese Artikel im Anzeigenblatt eher unsichere Kandidaten mich zu erreichen, so stieg diese Wahrscheinlichkeit um ein vielfaches, wenn diese Adressierungen in Artikeln eines Online-Computer-Bulletins versteckt wurden; man kannte ja diesbezüglich meine Rezeptionsgewohnheiten aufs Genaueste. Ein solches Vorgehen, sein Handeln an einer Person hinter der Symptomatik der Paranoia zu verstecken, ist nicht nur gewissenlos und sadistisch, es ist Bosheit pur.

    Diese Feststellung erfuhr eine unverhofft starke Objektivierung als ich mich in Süddeutschland wieder einmal mit meinem Protest-Reise-Motto in einer Fußgängerzone exponierte.

    Hier gab mir eine recht distinguiert wirkende Person die Gelegenheit zu einigen Erläuterungen. Ich charakterisierte meine Erfahrungsbeispiele abschließend als in ihrer Ungewöhnlichkeit den Verdacht der paranoiden Schizophrenie evozierend und erläuterte dazu dass ich es als eine Arbeitsmethode der Geheimdienste sehe, ihr Einwirken auf Zielpersonen hinter der Symptomatik der Schizophrenie zu verstecken.

    Hier offenbarte sich mein Gesprächspartner als 'vom Fach' und berichtete mir nun von einem eigenen Fallbeispiel. Ein junger Mann, von dem man heute sagen würde, er hätte eine sensible Information 'geleaked', wurde in starkem Erregungszustand in die Klinik eingeliefert. Seine Geschichte war unglaubwürdig und als krankhafte Produktion eingestuft worden. Mann hatte ihn daraufhin nach allen Regeln der Kunst durch-therapiert. Schließlich wurde er zuizidiert im Anstaltsgelände aufgefunden. Nach zwei Jahren stellte es sich heraus, dass seine abstruse Geschichte wahr gewesen ist.

    Mein Gegenüber schloss mit dem Fazit, dass er heute grundsätzlich die Geschichten seiner Klienten erst einmal als glaubhaft einzustufen versucht und, dass er in meinem Gebaren keine Anzeichen einer Schizophrenie erkennen könne.

    Das ältere Ehepaar, dessen Wohnung sich auf gleicher Höhe zu meinem Küchenfenster auf der gegenüberliegenden Straßenseite befand war ausgezogen; ein großer Haufen alter Möbel wartete vor dem Haus auf die Sperrmüllabfuhr.

    Wenn ich des Abends meine Küche betrat ging just in dem Moment in dieser Wohnung immer das Licht aus.

    Wenn ich mich des nachmittags auf eine etwa einstündige Fahrradtour begab, so wurde die Strecke meistens von immer den gleichen Personen flankiert und 'begleitet', außer es war irgendwo eine große Demonstration angesagt, dann fehlte das übliche Personal. An solch einem Tag war wohl einmal ein Mann aus einer Privat-Detektei engagiert und wartete am Weg auf mein Erscheinen; als ich aus der entgegen gesetzten Richtung langsamen Schrittes zu Fuß auf ihn zu kam, geriet er offenbar in Panik. Es amüsierte mich ein wenig, wie er da nervös und zittrig mit seiner Zigarette hantierte und es machte mich nachdenklich darüber, was man ihm wohl über mich erzählt haben mochte.

    Einmal fand ich es eine mögliche Verteidigungsstrategie meinen Fahrradhelm mit einer Aktion-Kam auszustatten; der örtliche Discounter hatte gerade eine im Angebot. Während ich mir die Daten dieser Kamera im Netz ansah wurde mir klar, dass eben auch dieser Internet-Seitenaufruf registriert wurde. Am nächsten Tag sah ich alle die üblichen Verdächtigen nur noch von hinten.

    Meine Wohnung wurde während meiner Abwesenheit regelmäßig von anderen Personen betreten und durchsucht. Mehmals fand ich Kaffeekanne oder Lebensmittel mit Drogen versetzt. Eine dieser Substanzen provozierte in mir einen Zustand gesteigerter emotionaler Sensibilität und führte zu einem unwillkürlichen, über Stunden anhaltendem Weinen. Als man mir einmal Viagra oder ein anderes Mittel unterschob, wurde ich von einer über Stunden anhaltenden Erektion gepeinigt; meine 'Surveillante' machte dabei hinter der Wand durch Kichern auf sich aufmerksam.

    Dass dieser Missbrauch des Intimlebens durch die Geheimdienste auch in der anderen Richtung praktiziert wird zeigt ein Artikel des englische Guardian vom 24. Oktober 2014. Hier wird von politischen und sozialen Aktivistinnen berichtet, die ihre ehemaligen Freunde als verdeckte Ermittler von Scotland Yard/MI5 entlarvten und diese illegale Praxis als emotional Traumatisierung anklagten. Einer dieser Frauen, die von einem Agenten sogar ein Kind zur Welt brachte, wurde nun eine außergerichtliche Entschädigung gewährt. Nachzulesen unter: 'Met police to pay more than £400,000 to victim of undercover officer' und 'These Stasi-style outrages ...'

    Auch wieder als Abwehr- und Verifikationsverfahren gegen diese heimlichen Wohnungsbesuche gedacht, platzierte ich eines Tages meinen Fotoapparat im Video-Modus so, dass eine eintretende Person davon erfasst wurde. Als ich, nun zurückgekehrt, mir diese Aufzeichnung auf dem Computer ansah, war es als wäre gar keine Wand mehr zwischen mir und meiner Aufpasserin; ich hörte und 'sah' wie sie da nebenan überrascht aufstand und augenblicklich zu ihrer 'Kollegin' in der Wohnung unter mir hinunter lief, ihre die neue Erkenntnis mitzuteilen.

    Ansonsten war meine Fahrradstrecke ziemlich oft eine Art Freilichtbühne für die dramaturgischen Inszenierungen des VS. Ein bedrohlich in schwarzer Combat-Kleidung auf schwarzem Mountainbyke entgegen kommender 'Kampf-Biker' sollte wohl den Gegenpart zur im hellen warmen Wollpulli auftretenden VS-Schickse darstellen. Einmal wurde ich dazu genötigt durch eine Phalanx von merkwürdigen Leuten zu fahren, die sich extrem auf mich fixiert, wie eine hohepriesterliche Führungsriege inszenierten. Den unnatürliche Glanz in ihren Augen deutete ich als von einer Droge induziert.

    Immer wieder kleine Karawanen von scheinbar nagelneuen schwarzen VW Transportern die an einem bestimmten Punkt meine Fahrtstrecke tangierten waren ein weiteres die Aufmerksamkeit erregendes merkwürdiges Requisit.

    Ab einem bestimmten Zeitpunkt war allen Mitbewohnern des Hauses verboten worden mit mir zu sprechen. Einer hatte immerhin die Courage sich von mir zu verabschieden, ein anderer glaubte einmal dies außerhalb des Hauses umgehen zu können, weitere Begegnungen verliefen jedoch stumm und von seiner Seite nur noch mit tief gesenktem Haupte.

    Es stellte sich mir hier auch die Frage, ob diese massive Fokussierung des VS auf mich nicht vielleicht auch damit zusammen hing, dass ich mit meiner Wohnsitznahme im ehemaligen Ostdeutschland für diese damit noch interessanter geworden war.

    Es hatte sich mir dort der Eindruck aufgedrängt, dass jeder, der aus dem Westen kommend, sich in den neuen Bundesländern niederließ, automatisch auch vom VS 'betreut' wurde; Indizien für ein ähnliches geheimdienstliches Verhältnis sah ich auch bei Deutschen die im Ausland lebten.

    Es gäbe sicher zahlreiche Redaktionen die sich gerne mit einer Klage Erleichterung über die Eingriffe in ihre Arbeit durch den VS verschaffen würden, aber, dem kritisch reflektierenden Rezipienten ist hoffnungslos klar, dass das, was heute von den etablierten Medien geliefert wird, in der Mehrzahl nur noch die propagandösen Regierungsverlautbarungen wiederkäut, in denen die Heimlichkeiten bundesrepublikanischer Tatverstrickungen aktiv hinter Simplifizierungen, in Detail- und Differenzierungswolken sowie hinter Schuldprojektionen versteckt werden.

    Ganz aktuell dringen ja auch Klagen über die auf breiter Medienfront veranstaltete Kriegshetze gegen das Putin-Russland an die Öffentlichkeit.

    Ich schließe aus solchen höchst betrüblichen wie bedauerlichen Befunden, dass die Deutschen Medien heute stramm in die Hände antidemokratischer, elitärer Kapital-, Industrie- und Machtinteressen hinein arbeiten und dabei offenbar von den üppigst Ausgestatteten Inlands-Geheimdiensten in einer Weise unterstützt werden, dass sich der Eindruck aufdrängt, sie seien wieder einmal die faschistische Hand derselben.

    Im Übrigen arbeitet der geheime Nachrichtendienst der USA wohl in den seltensten Fällen als der Nachbar in deiner oder meiner Wohnung; die Enthüllungen über ihre umfangreichen technischen Abhöreinrichtungen sind allerdings seit mindestens 30 Jahren immer wieder ein Thema in den großen Medien gewesen ohne dass sich darüber irgend ein Regierungssprecher echauffierte.

    Natürlich soll diese Fokussierung auf die USA nur von den innenpolitischen Ungeheuerlichkeiten ablenken, die sich die BRD mit der alle Menschenrechte, alle Grundrechte außer Kraft setzenden Arbeit der Verfassungsschutze leistet.

    Seit einigen Jahren befinde ich mich selbst im Fokus dieser Dienste und erlebe so am eigenen Leib, was dabei ihr Arbeits-Modus 'Offensive Überwachung' heißt.

    Ich sehe mich ganz klar als ein Opfer und als ein aus vermutlich politischen Gründen, oder besser, auf Grund einer politischen Order Verfolgter des oder der Verfassungsschutze.

    Dieses nun schon über Jahre hinaus offensive Einwirken auf mein Leben ist für mich eine chronische Stress- und Trauma-Erfahrung, die ich hier mit meinen Publikationen ansatzweise zu reflektieren - und damit die dahinter stehenden Verbrechen zu benennen und anzuklagen versuche.

    Täglich darauf gestoßen, dass ich - und mit mir auch alle meine Kontakte - immer und überall vom Verfassungsschutz observiert werden, führt natürlich auch dazu, dass ich mir viele Gedanken über die Arbeit und das Vorgehen dieser Organisationen mache und mein Leben gravierende Veränderungen aus diesen Erkenntnissen erfährt.

    So gehe ich jeder sozialen Bindung aus dem Weg und auch die Kommentar-Funktion zu meinen Artikeln ist nun abgeschaltet.

    Es ist davon auszugehen, dass die Leser dieser Texte und ihr mögliches Feedback registriert und zurück verfolgt werden.

    Diese 'In-Visier-Nahme' läuft offenbar auch sehr oft über die direkte Annäherung; sprich, die Person wird – als wäre es ganz normal – zum Zwecke der tiefer reichenden Informationsfindung von ihnen in Sex-Kontakte verstrickt.

    Natürlich ist diese Instrumentalisierung der Intimsphäre durch den VS ein riesiger Skandal. Den Einwand, die Bevölkerung hätte doch mit der Rezeption von James Bond Filmen schon immer um solche Praxis gewusst und damit auch stillschweigend abgenickt, halte ich für einen an den Haaren herbeigezogenen Ausfluchtsversuch.

    Es ist nicht nur hier zu beachten, dass Publikationen im Bereich Systemkritik und insbesondere zu systemkritischen Analysen der Arbeit der Geheimdienste von diesen mit hoher Wahrscheinlichkeit hinterrücks als Honigtopf zur Allokation von kritischen 'Potentialen' genutzt werden. So gehe ich davon aus, dass die Logfiles dieses Blogs und meine Email wie ehemals auch meine Post dazu herhalten müssen.

    Für Interessenten, die diesen Blog öfters besuchen möchten, empfehle ich deshalb die Benutzung von TOR oder anderer anonymisierender Proxis.

    Meine Texte stehen im übrigen unter Creativ Commons 3.0 Deutschland Lizenz und … wichtig! … dieser Artikel wird in unregelmäßigen Abständen auch immer wieder erweitert und verbessert.

    Zur Zeit befinde ich mich auf einer Protest-Fahrrad-Tour durch Deutschland; sie steht unter dem Motto:

    Epiphanius' Weltwandel in Obdachlosigkeit – gegen den Missbrauch, den Terror und das Gift an allem Intim-, Privat-, Sozial- und Cyberleben … an den Medien und dem Recht … durch die Verfassungsschutze und von anderen.

    Als ich im März 2013 den VS-Terror an meinem Wohnort Sternberg in Mecklenburg-Vorpommern, nicht mehr aushielt, ließ ich alles stehen und liegen und flüchtete in die Obdachlosigkeit.

    Ich fuhr ständig mit dem Fahrrad und kreiste dabei durch die Länder Frankreich, Spanien, Portugal und Italien.

    Als ich im Juli 2014 wieder in einem Blog-Artikel von meinen Erfahrungen während der ständigen Verfolgung durch die Dienste zu schreiben begann, wurde ich nun in meinem Umfeld des nachts nicht wie so oft von den hysterisch kläffenden Hunden, sondern wieder einmal von Pistolenschüssen an ihre Macht und Missbilligung gemahnt; eine Umfeld-nahe Sprengstoff-Detonation gehörte übrigens auch einmal zu diesem, ihrem Droh- und Einschüchterungs-Repertoire gegen mich.

    Für die meisten Leser werden meine Ausführungen vermutlich unglaublich und vielleicht auch absurd erscheinen, ich selbst hätte solche Vorkommnisse in der BRD die allermeiste Zeit meines Lebens nie für möglich gehalten, wurde doch Vergleichbares von den Medien bislang immer nur auf die 'bösen' Staaten wie seinerzeit auf die DDR, Russland und China projiziert.

    Mit meinem 60. Lebensjahr bin ich nun wohl auch reif genug für diese letzten großen Desillusionierungen.

    Vielleicht liegt es in den Umständen der Wiedervereinigung Deutschlands begraben, dass damit ein groß Teil der Methoden der STASI übernommen, bzw. mit Teilen ihres Fortbestehens akzeptiert wurden.

    Wahrscheinlicher ist mir jedoch, dass die ständigen Verlockungen der Macht, der technischen Möglichkeiten und des Reichtums an den Führungseliten dieses wie anderer Länder mehr als nur korrumpierend wirken und so der Geist der Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit, der Wahrheit und der Fairness, der Menschenrechte, der Verständigungspolitik, der Grundrechte, der allgemeinen Rechtsstaatlichkeit und der Verpflichtung für das Wohl der Bürger … von ihnen nur mehr als politischer Romantizismus vergangener Jahrtausende belächelt wird.

    Eine radikale geistige Erneuerung ist heute notwendiger gefordert denn je.

    Wem die nachfolgenden Texte in Passagen vielleicht ein wenig merkwürdig klingen, der habe Nachsicht, es ist der Versuch einer Aufarbeitung sehr schlimmer Erfahrungen.

    … wie sie ihre schwarzen LT's, ihre schwarzen 'Traktoren' und Limousinen lieben; jeden Tag erinnern sie mich daran, wie sehr sie auch mich lieben … und mich locken und mir drohen; mit Suggestionen wie … 'wir haben alle Macht der Welt' … und … 'bei uns gibt es alles was Spaß macht' … wie sehr sie mich doch lieben und mich locken und mir drohen!

    Als Erläuterung hierzu muss ich erwähnen, dass der VS mich immer wieder mit einer Wagenkollone bestehend aus scheinbar nagelneuen schwarzen LT's konfrontierte.

    Ich glaube, der Prozess der geistigen Reifung durchläuft immer diese Phasen der Versuchung; und die sind nicht nur einseitig innerweltlich, sondern am und mit dem Außen erlebte Wirklichkeiten.

    Da begegnen mir Menschen, die sich darin ereifern dem Archetyp 'Teufel' und dem Archetypus 'Schlangen' ihr Gesicht zu geben; sehr verlebte, lichtlose Menschen sind es meist; ihre Identifikation mit den 'Götzen' und ihre Flucht in das Fleisch, ihre Selbst-Lokalisation auf den Sprossen ihrer Hierarchie – hat sie aller individueller Leistung in Freiheit, Ethik und Moral ersterben lassen; die fleischliche Liebe ist ihnen der ultimative Drogencocktail, der deckt ihnen alles zu, - Transzendenz, Glaube und das Zweifeln auch; und mit diesem Cocktail der maximalen emotionalen Bindung fixieren sie sich selbst wie ihre Opfer.

    Einige hundert Frauen und Männer waren so von ihnen auserkoren, mir vielleicht zu gefallen, mir vielleicht ein leichtes Spiel zu sein; so war da jeden Tag ein neuer 'Köder', eine neue 'Epiphanius-Falle' auf den Weg gebracht. Ich muss sagen, ihre Geduld mit mir, in dieser Hinsicht, ist schon bemerkenswert. Es hat mich mehr als einmal bestürzt zu sehen, dass da etwa 35 Jahre zwischen ihr und meiner Unnahbarkeit lagen; bestürzt auch, wie willig sie sich ihnen zum Werkzeug gaben; im Namen von 'Vater' Staat; fatal, wer diese kindlichen Projektionen, wer diese Monster an Bedeutung auch mit seinen Kräften absolut setzt.

    So wurden auch alte 'Freunde' heran gekarrt und jeder meiner Kontakte, die ich wieder sehen würde, waren nun mit ihrer Macht und ihrem 'alles was Spaß macht' infiziert; für mich war dies immer und ganz offensichtlich ihre seelische Verstörtheit.

    Selbst eine Wolke des Bindungshormons Oxytocin hat man an mir ausprobiert, Viagra auch und so etwas wie LSD; harmlos dagegen die Stimme aus den Büschen die da rief: 'Du musst Fleisch essen!'. Wie viel noch hat man unternommen, von mir unbemerkt oder bezweifelt?

    Als mein Priming waren da immer wieder die Warnung blinkende Autolichter gefolgt von zwei Wohnmobilen oder einer schwarzen Mercedes Luxus-Limousine.

    Jede Stadt, von der sie glaubten, sie gefiele, oder sie passe in ihr Konzept, bekam so ihre 'special offers'.

    Natürlich, solch ein immenser Aufwand an einem 'Nobody' von Bedeutung, der bettelarm nur mit Fahrrad und Schlafsack 1 ½ Jahren durch vier europäische Länder kreist, solche Berge an Versuchungsarbeit lässt an Propheten und Jesusse denken und an deren Opfer-Tode auch.

    Meine Indifferenz gegen ihre 'Angebote' war ihnen wohl auch nicht immer leicht zu verkraften. Einer ihrer Plotte sollte mich in die 'Sorglosigkeit' auf einer kleine Insel jenseits von Sizilien verbannen, als er misslang stieß mir in Palermo eine Autotür entgegen, und ja, dann wurden ein paar Mal die mich überholenden LKWs ihrerseits von Rasern bedrängt den Abstand zu mir noch zu verringern.

    Mich in Italien zu 'fixieren' schien ihnen keine Mühe zu gering, als ich wieder nach Frankreich fuhr wurde ich in Ligurien von Jugendlichen gesteinigt; hyperschlanke, sehr deutsch aussehende Steine-werfer erkannte ich da in den Schemen der Strandnacht; ihre Wurftechnik erinnerte mich an die die der 'Schwarzen Blöcke' auf Demonstrationen.

    Es stellte sich natürlich die Frage nach dem 'Warum' … warum war ich ihnen zur Projektionsfläche des ultimativen Bösen geworden, dass man über Jahre mit dem Einsatz von scheinbar unbegrenzten Mitteln verfolgte und zu binden suchte?

    24 Stunden am Tag offensiv bewacht zu werden und das ständige Objekt zweifelhafter Angebote zu sein ist nicht leicht zu verkraften, Fachleute sagen, solche Prozedur macht einen Menschen mindestens krank, wenn es ihn nicht gar zerstört.

    Ich wurde in die Isolation getrieben, alle Kontakte, die sich mir ergaben, offenbarten sich nach kurzer Zeit in kleinen Hinweisen als vom Geheimdienst initiiert; alle Anderen zeigten nach kurzer Zeit die Spuren einer geheimdienstlichen 'Bearbeitung'.

    Es ist wohl eine besondere Leistung, dass ich mich nicht selbst als das Böse erfuhr, mit dem man mich deklariert.

    Was auch wurde mit solcher Allmacht-Demonstration erreicht? Außer meiner zunehmenden Sensibilisierung und Abkapselung … außer einer absoluten sozialen Traumatisierung?

    In eine Aussteiger-Schublade gesteckt, gab man mir in letzter Zeit hin und wieder Tipps auf geistesverwandte alternative Gruppen, die mich interessieren könnten; natürlich kann ich nicht mehr anders, als solche Gruppierungen als heimlich vom Verfassungsschutz geführte Konzentrationslager für Anders-Denker zu verdächtigen, in die man mich nun zu 'parken' versucht.

    Wer mehrmals erleben musste, wie seine Nachbarn zu Instrumenten des Geheimdienstes wurden, mag vielleicht keine Nachbarn, und vielleicht überhaupt keinen festen Wohnsitz mehr.

    Ich komme zurück zu der Frage des 'Warum' … warum hat man mich über das soziale Medium im Internet kontaktiert und mit sensiblen Informationen 'gefüttert', mich mit der alles Menschsein verachtenden Arbeit der Geheimdienste konfrontiert und darin zu fesseln versucht?

    Ich kann nicht anders, als die wahren Gründe in meiner Publikationsarbeit zu sehen; in dem breiten Spektrum meiner Themen gab und gibt es die eine oder andere 'Notiz' an der Mann und Frau sich wahrscheinlich mächtig rieb; es gab und gibt die eine oder andere Formulierung, die einen Lager-unabhängigen, freien kritischen Geist und sein Verstehen und Erkennen offenbarte.

    Scheinbar reizt die Geheimdienste nichts mehr, als das Aufkeimen eines freien unabhängigen Denkens … nicht zu reden von ihrer Linken-Jagd, die der amerikanischen Mc Carthy Ära abgeschaut scheint.

    Einmal mit den Hörnern des 'Teufels' konfrontiert, erkennt man ihn überall. Jede sozial Strömung wird von ihnen nicht nur beobachtet, nein, sie wird bis in ihre Führungspositionen infiltriert, zertreten oder benutzt.

    Die Organisation steht unter dem Zwang der Instrumentalisierung; so erscheinen mir heute Demonstrationen von 'Rechts' und 'Gegen-Rechts' als nichts anderes als ihre Inszenierungen.

    Und so höre ich sie sagen: 'Ohne Organisation geht nichts!' … zu verstehen ist aber … 'Ohne unsere Organisation geht nichts'.

    Und so hörte ich sie sagen: 'Politiker … , die wollen doch nur ihre Bestätigung' oder: 'Politiker …, die kommen und gehen'.

    Alle Tage hört und liest man von dem Datenhunger der Geheimdienste und anderer; ich sage, das ist nichts gegen ihre Feldarbeit.

    'Honigtöpfe' für Links-Spektrum-Denker, Kapitalismus-Kritiker, Hartz IV Gegner … u.A. … in den sozialen Medien vergiften alle Kommunikation indem die Konsequenz daraus lautet, nichts ist dort, was es vorgibt zu sein.

    Einer ihrer Standards lautet auch … 'sehen sie, die Zusammenarbeit mit uns die lohnt sich'. Auch nur die Nominierung zu einem Web-Award u.A. ist ja schon eine bedeutende Promotion. Eine Million Teilnehmer an der Demo in Dresden … das läßt vielleicht auch erahnen, wie weit diese Organisationsarbeit reicht.

    Wenn Mann-Frau alle Macht der Welt hat, dann ist der Abusus nicht weit und dessen Exzesse werden mit Vorliebe an den Kleinen und Wehrlosen abreagiert; nach nichts hungern sie dann mehr, als nach der gefahrlosen Allmacht-Demonstration an einem Niemand.

  • Unter dem Eichenlaub

    Unter dem Eichenlaub der Bäume, auf dem Parkplatz der Caritas-Werkstätten im Industriegebiet. Vielleicht wird eine Struktur, eine Feinstruktur meines So-Seins, die Dokumentation der Ruhe- und Raststätten auch im Foto Digitalis? Es gibt jedenfalls ein paar Bilder dieser Station aus der Perspektive um das Zelt und das mit grüner Plane abgedeckte Fahrrad herum; plus, dem eigentlichen Auslöser oder Animator zum Festhalten im Bilde, die kleinen Bläschen auf der Oberfläche meines kalten Getränks, bestehend aus löslichem Kaffee, Wasser und Soja-Reis-Milch, die in mir ein Entzücken wachriefen und als ein vorübergehendes wertvolles Phänomen erkannt waren.
    Wie immer nun, sitze ich auf dem Plastik-Eimer, auf dem als leeren Farbeimer in meiner Villa-Ruine aufgesammelten Objekt, welches ursprünglich mit einem Zweiten das hölzerne Wandverschalungs-Segment stützte, auf dem ich mit Iso-Matte und Schlafsack im vandalisierten aber gesäuberten Badezimmer am Rande von Sabinillas/Manilva an der Costa del Sol die dreimonatige Winterpause verschlief, und das ich, bzw. die ich, vor meiner Abreise als Stau-Behälter rechts und links des Gepäckträgers montiert hatte. Es brauchte dann noch lange Zeit, bis mein Spekulieren um den Luxus einer Sitzgelegenheit sich aufmachte und mühte den linken Eimer aus seinem Tragedraht zu pressen und nach dem Besitzen durch einen beherzten Klabs wieder in die noppigen Enden hinein zu befördern.
    Ja, der Himmel schenkt mir ein wenig blauäug tiefe Unendlichkeit und die Milde und stille eines September Sonntag Nachmittags; nachdem er mich gestern um diese Zeit mit dem Ermüdungsbruch der Deichsel-Halterung meines Croozer-Anhängers überraschte und zum Aufsuchen eines nahen Verweilplatzes motivierte, und, damit auch ein wenig aus dem Konzept brachte. Diesem Schubs aufs Abstellgleis und der damit einher gehenden längeren Lektüre in F.W. Nietsches Streitschrift 'Zur Genealogie der Moral' mit ihren weiten Satzkonstruktionen, ist es zu verdanken, dass ich heute mal nicht wie sonst, den Logbuch-Eintrag in English schrieb und mich damit im Nietscheschem Kielwasser am heimatlichen Duktus erging.
    So also, so also ... sind nicht nur meine Feinde mir als höhere Fügung beiseite gestellt, sondern heute auch einmal ein freundlicher Herr, der noch etwas auf dem Caritas Gelände zu besorgen hatte. Er kam herüber zu mir und so begrüßte ich ihn mit dem Satz: 'Ich bin hier gestrandet wegen des Bruchs meiner Anhänger-Deichsel-Führung'. Der gute Mann bot sich an, das Malöhr gleich mal eben durch ein wenig Schweißarbeit in der Werkstatt zu beheben; so isses wieder ganz-ganz nun! Danke!
    Dies ist ein Reisebericht von meiner Deutschland-Protest-Tour gegen den Mitssbrauch, den Terror und das Gift an allem Intim-, Privat-, Sozial- und Cyberleben ... den Medien und dem Recht ... durch die Verfassungsschutze und von anderen.

    http://www.blog.de/media/photo/epiphanius_weltwandel/7944127
    http://www.blog.de/media/photo/gestrandet_unter_eichenlaub/7944122
    http://www.blog.de/media/photo/bl_schen_im_kaffee/7944117

  • Fluss-Aue, Fahrradweg, Zelten in der Büsche Bucht

    Fluss-Aue, Fahrradweg, Zelten in der Büsche Bucht,
    Windböen kämmen das Geäst, der Tropfen Prasseln auf dem Iglu,
    das Geläut der Kirchen-Habitate, hin und her getragen.
    Die seit Jahren massive deutsche Einflussnahme auf die ukrainische Politik hat doch das Land in den Bürgerkrieg getrieben! Noch ein Europa-peripheres Land mit in den Bürgerkrieg getrieben! Die Schwarzen Peter üppig mit Gräuel behangen zugeschoben! Das sind die üblen imperialen Standards! Euch geht’s wohl zu gut. Wo ist die Vernunft geblieben?

  • Tisch am offenen Fenster ...

    In einem der Aufenthaltsräume des Campingplatzes.
    Zitronen-gelbes Wachstischtuch,
    hochfrequenter Gastverkehr zur Eistheke.
    Der willkommene wohltemperierte Sommer-Sonnen-Urlaubstag für die meisten.
    Eine Pause vom täglichen Woanders für mich;
    die erste seit Mitte März und Manilva und von der erschöpfenden Wohnungsräumung.

    Immerhin, auch die Zeltplatzmiete ist hier für das Jobcenter der Posten 'angemessene Kosten der Unterkunft', erstattet im Tagessatz des Obdachlosen, jedoch für eine Spanne Zeit nur.

    Mein Bedürfnis belastende Erfahrungen aufzuarbeiten ist enorm.
    Während meiner dreimonatigen Winterpause in Sabinillas/Manilva an der spanischen Costa del Sol schrieb ich mir so motiviert zweihundert Seiten vom Leibe.

    Ich hatte eine alleinstehende Apartmentruine gefunden, in der noch ein Raum, es war das ziemlich zerstörte Badezimmer, benutzbar war, das heißt es hatte ein dichtes Dach und eine Fensterfront und zwei Türen, wovon die eine auf eine idyllische Terrasse führte.

    Umgeben vom Wildwuchs saß ich da regelmäßig in der windgeschützten Ecke auf einer umgekippten Kommode und verfasste mich auf Englisch.

    'Auf Englisch?'

    Ja, denn ich schrieb in der Hoffnung auf Veröffentlichung und die erschien mir im deutschen Sprachraum als wahrscheinlich sehr schwierig wenn nicht aussichtslos und, ich fand, mich auf Englisch zu artikulieren war eine Technik Abstand zu finden von den vielen schlimmen Erlebnissen die mir in den letzten Jahren in Deutschland widerfahren waren.

    Die zweihundert Seiten 'draft version' warten nun darauf von einem englischen 'Dragon' in gültigere Formen gebracht zu werden.

    Hier nun ein wenig Aufarbeitung für Deutschland, das für mich nun durchwegs ein Trauerband trägt.

    So ist die Frage, ob ein Staat, der sich mit einem Korsett aus Gesetzlosen in einer Wunsch-Vorstellungs-Form hält, noch ein Rechtsstaat genannt werden kann, heute für mich eindeutig beantwortet.

    Seit ein paar Jahren fallen mir immer wieder Einblicke in das Handeln von Personen zu die zweifelsfrei einer oder mehreren Inlandsgeheimdiensten angehören oder solchen Personen dienstbar sind.

    Vielleicht bin ich der Träger einer besonderen Hellsichtigkeit, wahrscheinlich ist aber das Handeln dieser Leute so unbedacht, unvorsichtig und unsensibel dass, wer einmal darüber gestolpert ist, es für immer sofort wiedererkennt und seine Einsichten daran über die Zeit zwangsläufig mehrt.

    Ich wurde über ein soziales Medium im Internet von solcherart Dienst-beflissenen kontaktiert; für lange Zeit ohne über ihre Motive und Absichten zu ahnen.

    Ich wurde von Geheimdienstlern und von Leuten die schon von ihnen rekrutiert waren 'geführt'; das heißt, ich wurde ausgeforscht und auf meine Schwächen abgeklopft; man hat versucht mich auf alle möglichen und auch mit den widerlichsten Angeboten zu kompromittieren und wahrscheinlich auch zu radikalisieren.

    Man hat meine Textproduktion im Blog durch penetrante Lobhudeleien, ich taufte sie einmal als 'Schleppnetze der Verblendung', begleitet.

    Als ich zu diesen Bemühungen um mich und mein Cyberleben erwachte kündigte ich diese sogenannten Blog-Freundschaften.

    Als nächstes wurde ich darauf aufmerksam, dass meine noch verbliebenen Kontakte nun von einem plötzlich defekten Anrufbeantworter und besonderen, auch sehr aufdringlichen neuen Beziehungen in der realen Welt berichteten; ich war entsetzt über die Vermutung, dass diese Realwelt-Annäherungen von Geheimdienstlern erfolgten, in dem Bemühen mich nun über meine 'Freunde' in die Zange zu nehmen.

    Und, ich erkannte, dass auch in dem englischen Zweig dieser Plattform eine mir interessante Person merkwürdig sorglos süffisant 'begleitet' wurde.

    Anzeichen also, dass auch da das Cyberleben vieler Menschen 'angezapft' und missbraucht wurde.

    Ich bin nicht zum ersten Mal ohne Adresse unterwegs und ich habe auch schon im Obdachlosen Milieu gearbeitet.

    Die Kontakte die sich hier ergeben sind nicht selten von besonderer Art.

    Eine Form der kommunikativen Nötigung die ich dort kennenlernte, bestand darin, dass einige Leute versuchten mit ihren Straftaten Eindruck und Druck auf ihr Gegenüber zu erzeugen.

    So erzählte mir einmal ein älterer Herr mit sich ringend und in tief ernstem Gestus, er sei in seinem früheren Leben ein Killer gewesen.

    Ja, und jetzt sei er auch schwer Alkohol-krank und brauche sein Bier und seine 'Zündkerzen'.

    Ob ich ihm nicht fünf Euro bis zum Monatsende, es sind ja ein paar Tage nur, leihen könnte.

    Diese Form der Nötigung begegnete mir auch im Netz.

    Ein Cyber-Kontakt, dessen linkslastige Textproduktion mir schon länger etwas wirr erschienen war und der es liebte von sich Fotos mit nackten Kleinkindern zu zeigen, er schrieb, es sei seine Tochter, dieser Kontakt suggerierte mir eines Tages er arbeite für den Thüringer Verfassungsschutz.

    Das war schon auch eine berückende Besonderheit, sich in diesem Lichte darzustellen.

    Eine weitere, mir ziemlich verrückt erscheinende Selbstproduktion gelang ihm dann damit, dass er sich eines Tages auf einem Foto lässig an ein steinernes Grabkreuz gelehnt präsentierte und in einem wiederum recht absurd klingenden Text davon sprach, er 'mache jetzt in Sterbehilfe'.

    Wirre linkslastige Texte, Pädophilie-Assoziationen und nun Sterbehilfe?

    Das klingt doch alles sehr Absurd, dachte ich damals.

    Das Bewusstsein scheint in Zeitfenstern zu organisieren und zu assoziieren.

    In einer meiner 'Zeitfenster' fand sich hier der Inhalt 'Thüringer Verfassungsschutz, Sterbehelfer, Auffindung zweier Suiziddenten unter merkwürdigen Umständen in ihrem teilweise verbrannten Wohnwagen in Thüringen.

    Abgeschlossen wurde dieser Zeitfenster-Inhalt von der Präsentation seines Fotos, in dem eine Pistole auf mich gerichtet war und dass den Untertitel führte:

    Du hast keine Chance!

    Dieser selbst ernannte Sterbehelfer berichtet in den darauf folgenden Monaten von seiner Reise durch südamerikanische Länder und dort auch von seinem Engagement für einen in äußerster Armut auf dem Lande geführten Kindergarten.

    Dass diese Person sich immer wieder in Selfies mit Kindern auf dem Arm produzierte ist mir heute ein geradezu albtraumhaftes Bild.

    Ich habe vermutlich einen sächsischen Vater. Die Sachsen sind berühmt für ihren Freiheitsdrang.

    Ein Geschichtsbild von Flavius hierzu ist dieses: Als einmal eine Gruppe Sachsen in Rom als Gladiatoren gegeneinander kämpfen sollte, brachten sie sich vorher selber um.

    Das soll heißen, auf dieser Ebenen, auf der Ebene von Zwang und Nötigung, war und ist mit mir nicht zu rechnen; deshalb hier diese Anrechnung in meiner Schrift nun endlich.

  • Zynismus ... oder?

    Eine Organisation, zu deren Alltagsgeschäften die Radikalisierung von Menschen hin zu terroristischen Aktionen gehört,

    deren primäre Arbeitsweise darin besteht, ihnen Hörige als Intimpartner an die Seite von Personen zu binden, die ausgeforscht, überwacht oder heimlich geführt werden sollen.

    Eine Organisation, die sich nicht scheut, unbedarfte Nachbarn ihrer Zielperson mit Überwachungsaufgaben zu betrauen.

    Eine Organisation, die sich nicht scheut, ihr Handeln an resistenten 'Objekten' hinter der Symptomatik der paranoiden Schizophrenie zu verbergen und damit ihre Opfer in die Landeskrankenhäuser zu treiben versucht.

    Eine Organisation, die sich in einer Weise an mir 'fest-gebissen' hat, dass sie die Mittel alloziert, mich seit 1 ½ Jahren durch Deutschland, Frankreich, Spanien, Portugal und Italien zu verfolgen.

    Während ich mit Fahrrad und Schlafsack unterwegs bin und überwiegend vom passivem Betteln lebe, pflegen meine Bewacher einen anspruchsvolleren Lebensstil.

    Nach einer Überschlagsrechnung haben allein ihre bis zu 10 Autos und Caravans in dieser Zeit zwischen 30 000 und 100 000 Litern Treibstoff in CO2 und Stickoxyde verwandelt.

    Als 'hochgefährlich' deklariert wurde meine Person zum Testfall ihrer Zusammenarbeit mit europäischen Kollegen und Institutionen.

    Natürlich, während 1 ½ Jahren schaut das Opfer nicht mehr wie gebannt auf die Schlange.

    Wiewohl es nicht meine Wunschtätigkeit ist in solcher Weise durch Europa zu 'reisen', so haben mich diese besonderen Randbedingungen doch angespornt und auch hin und wieder Schönes erleben lassen.

    Seit diesem Jahr bin ich mit einem Motto-T-Shirt unterwegs; der Text darauf lautet:

    Epiphanius' Weltwandel in Obdachlosigkeit

    Gegen den Missbrauch, den Terror und das Gift
    an allem Intim-, Privat-, Sozial- und Cyberleben
    der Politik, den Medien und dem Recht
    von den Verfassungsschutzen und von anderen.

    Es ergeben sich mit dieser PR immer wieder Gespräche mit Passanten in denen ich über mein Schicksal und die Erkenntnisse daraus berichten kann.

    Ich habe es auch gewagt zu meinem letzten Wohnort zurückzukehren.

    Ich kam gerade noch rechtzeitig um die Zwangsvollstreckung der Wohnungsräumung abzuwenden.

    Ich durfte es noch selber tun.

    So habe ich ein wenig Ausrüstung retten können, und natürlich, das schmerzlich vermisste Arbeitsgerät.

    Ja, es gab und gibt auch immer wieder Versuche mich zu kompromittieren, zu kaufen und mit jemandem zu 'verbandeln' … jedoch, mein Reichtum, meine Immunität, ist von einer Art die sie nicht kennen.

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